Karnevalskrapfen {Rote Beete / Hefe / Zuckerguss}

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Ein dreifaches Helau auf die Karnevalszeit!

Wie versprochen, gibt es heute ein Wiedersehen mit den herrlichen Krapfen, die ich euch bereits zu Neujahr gezeigt habe. Passend zur Karnevals- oder Faschingszeit kommen sie heute in leuchtendem Pink, ein bisschen verrückt also, daher. Mit frisch gepresstem Rote-Beete-Saft lässt sich der Teig wunderbar färben und sie sind so ein echter Hingucker auf jedem Karnevals-Buffet.

Zwar braucht die Vorbereitung etwas Zeit, aber die Mühe lohnt sich. Das Original-Rezept stammt übrigens aus dem Buch „Der Große Lafer Backen“.

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Zutaten für den Hefeteig

  • 50ml Milch
  • 150ml frisch gepresster Rote-Beete-Saft
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500g Mehl (Typ 405)
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten zum Ausbacken & für die Deko

  • 500ml Erdnussöl oder Butterschmalz zum Ausbacken
  • ca. 4-5 EL Marmelade oder Lemoncurd nach Geschmack
  • 200g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • einige Tropfen Lebensmittelfarbe
  • einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Milch und den Rote-Beete-Saft erhitzen, mit je einem Esslöffel Zucker und Mehl mischen und dann die Hefe hineinbröseln. Alles gut verrühren und solange stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft. 

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Das restliche Mehl und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und eine Mulde formen. Eier, Eigelb und flüssige Butter hinzugeben und mit dem Knethaken vorsichtig verrühren. Die Hefemilch hinzufügen und alles zu einem glatten, feuchten Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu feucht sein, noch etwas Mehl hinzugeben. Den Teig anschließend abgedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer Rolle formen und in ca. 20 Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein leicht bemehltes Backblech setzten. Den Teig nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, so dass am Ende die Größe der Teiglinge deutlich zugenommen hat.

Das Fett in einem weiten Topf oder in einer Pfanne mit Deckel erhitzen, bis es eine Temperatur von ca. 170°C erreicht hat. Die Krapfen in Portionen ausbacken. Sobald die Krapfen im heißen Fett schwimmen, den Deckel für etwa anderthalb Minuten schließen, die Krapfen anschließend vorsichtig wenden und von der anderen Seite solange backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert nochmal ca. 1 Minute.

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Die fertigen Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Marmelade füllen. Dafür die Marmelade in einen Beutel mit einer langen Spritztülle füllen und eine Haselnussgroße Portion vorsichtig in jeden Krapfen spritzen. Puderzucker mit Zitronensaft glattrühren und die Oberfläche mit ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe mit Hilfe eines Zahnstochers marmorieren, d.h. die Farbe in Schlieren durch den Guss ziehen. Die Krapfen mit der Oberseite in den Guss tauchen, ggf. zusätzlich mit Zuckerperlen bestreuen und den Guss trocknen lassen.

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Die Krapfen sollten unbedingt noch leicht warm serviert werden. Egal ob mit einem Gläschen Champagner, einer Tasse Tee oder Kaffee oder einer Apfelsaftschorle – die Krapfen sind super köstlich und sollten möglichst rasch verzehrt werden. Man kann das Mittagessen oder das Abendessen ja schließlich auch einfach mal ausfallen lassen. Wer den Geschmack von Roter Beete nicht so gerne mag, der verwendet nur Milch und verzichtet auf die Zugabe von Rote Beete Saft.

Eine schöne Karnevals-(Kuchen-)Zeit wünscht eure Tine

Neujahrskrapfen {Hefe / Marmelade / Cassis}

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Pünktlich zum Wochenende gibt es auf dem Blog nun endlich diese wunderbaren (Neujahrs-)Krapfen, mit denen wir 2017 begrüßt haben. Sie schmecken selbstverständlich auch zu vielen anderen Gelegenheiten ganz hervorragend und ich verspreche euch, es gibt ein baldiges Wiedersehen.  

In meiner Heimat heißen sie "Berliner" und gehören seit ich denken kann zum Jahreswechsel einfach dazu. Warum ich sie nicht schon längst mal gebacken habe? Nun, es gibt einen "Glaubenssatz", den ich zwar von meiner Mutter übernommen habe, der aber bei uns beiden nie wirklich zutraf: "Hefeteig ist schwierig und gelingt oft nicht." Meine Mutter hat tatsächlich relativ wenig Gebäck aus Hefeteig hergestellt, aber wenn sie es doch gewagt hat, dann war das Ergebnis immer wunderbar luftig und absolut köstlich. Vor allem erinnere ich mich an frisches Brioche ... aber dazu komme ich ein anderes Mal. Das Neue Jahr bietet nun also eine gute Gelegenheit, um das alte Vorurteil endgültig aus meinem Leben zu verbannen.

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Heute also sollen es Berliner, Pfannkuchen, Krapfen, Kreppel oder wie auch immer ihr sie nennt, sein. Zwar braucht die Vorbereitung etwas Zeit, aber die Mühe lohnt sich. Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch „Der Große Lafer Backen“.

Zutaten für den Hefeteig

  • 200ml Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500g Mehl (Typ 405)
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelbe
  • 50g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz

Zutaten zum Ausbacken & für die Deko

  • 500ml Erdnussöl oder Butterschmalz zum Ausbacken
  • 2 EL feiner Zucker
  • 2 EL Puderzucker
  • 1-2 TL Johannisbeerpulver
  • ca. 4-5 EL Marmelade nach Geschmack

Zubereitung

Die Milch erhitzen, mit je einem Esslöffel Zucker und Mehl mischen und die Hefe hineinbröseln. Alles gut verrühren und solange stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft. 

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Das restliche Mehl und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und eine Mulde bilden. Eier, Eigelb und flüssige Butter hinzugeben und mit dem Knethaken vorsichtig verrühren. Die Hefemilch hinzufügen und alles zu einem glatten, feuchten Teig verarbeiten. Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. 

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Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche eine Rolle formen und diese in 15 – 18 Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein leicht bemehltes Backblech setzten. Den Teig nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen, so dass am Ende die Größe der Teiglinge deutlich zugenommen hat.

Das Fett in einem weiten Topf oder in einer Pfanne mit Deckel erhitzen, bis es eine Temperatur von ca. 170°C erreicht hat. Die Krapfen in Portionen ausbacken. Sobald die Krapfen im heißen Fett sind, den Deckel für etwa anderthalb Minuten schließen, die Krapfen anschließend vorsichtig wenden und von der anderen Seite solange backen, bis sie goldbraun sind. Das dauert nochmal ca. 1 Minute.

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Die fertigen Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen, in der Zuckermischung wenden und mit Marmelade füllen. Dafür die Marmelade in einen Beutel mit einer langen Spritztülle füllen und eine Walnussgroße Portion vorsichtig in jeden Krapfen spritzen.

Die Krapfen sollten unbedingt warm serviert werden. Egal ob mit einem Gläschen Champagner, einer Tasse Tee oder Kaffee oder einer Apfelsaftschorle – die Krapfen sind super köstlich und sollten möglichst rasch verzehrt werden. Man kann das Mittagessen oder das Abendessen ja schließlich auch einfach mal ausfallen lassen.

Habt einen wunderschönen Start ins Jahr 2017.

Eine gute (Kuchen-)Zeit wünscht eure Tine